· 

ICH FÜHLE UND SEHE MICH NICHT

Ich fühle & sehe mich nicht, was kann ich tun?

Ich spüre Traurigkeit um die Augen. Meine Augen wollen die alte Wahrnehmung nicht mehr sehen. Immer die gleichen Kreisläufe gekoppelt mit Worten, die dann wie Seifenblasen aufploppen, wenn ich es zulasse.

 

„Ich schaffe es nicht, ich kann es nicht, ich weiß nicht weiter. Es ist so dunkel, ich sehe keinen Ausweg.“

 

Das bedroht und überfordert mich.

 

Hey, sagt eine sehr liebevoll, weite, weiche Stimme in mir plötzlich. Du darfst das fühlen. Da ist gar nichts falsch dran. Die Energie, von der die Stimme kommt, reicht mir sehr achtsam die Hand.

Ich hol dich da raus, wenn du es zulässt.

So lange sitzt du da mit deinem Kummer allein. Lass mich bei dir sein. Ich kann dir helfen.

Ein zager Blick in die Richtung der Stimme erfolgt unsicher und zweifelnd. Da scheint es heller zu sein, wo die Stimme herkommt.

Doch wie komme ich dahin? Irgendwie kann ich mich nicht bewegen, nicht darauf zugehen, bin erstarrt und handlungsunfähig.

 

Du brauchst es mir nur zu erlauben, dass ich dir helfe, liebe Seele, sonst musst du gar nichts machen. Ich schenke dir meine Liebe einfach so.

 

Ich spüre Resignation. Der Kopf sinkt wieder nach unten. Nein, so etwas gibt es nicht.

 

Es gibt keine Liebe, einfach nur so. Oder doch?

 

Die Christus-Energie umarmt und durchwirkt mich. Ganz.

Tränen steigen in den Augen auf. Kann es so einfach sein? Darf ich das einfach annehmen? Kann ich vertrauen?

 

Der Kopf plappert schon wieder vor sich hin und bringt mich erneut aus dem Gefühl.

 

Das Traurigkeitsgefühl um die Augen ist zurück. Die Gedanken, dieses innere plappern, DAS bringt mich weg vom Fühlen. Mein Kopf sucht Lösungen, Analysen, Erklärungen, Erkenntnisse. Damit will er mich beschützen.

Er will mir sagen können: „Schau mal so und so ist das und deshalb fühlst du das.“

Er meint, wenn er schlaue und aufschlussreiche Antworten parat hält, dann kann ich es leichter ertragen.

Der Teil in mir, der da im dunklen schattigen inneren Raum sitzt will aber nicht bequatscht werden. Dieser Teil von mir will fühlen und mir aufzeigen, was da gerade am Start ist in mir. Ich soll es sehen, spüren und liebevoll annehmen und nicht wegquatschen.

 

Super, jetzt brennen auch noch die Schultern. Auch diese Körperwahrnehmung kenne ich sehr gut. Ich mag sie nicht. Es ist unangenehm und war oft so vehement im Hintergrund aktiv. Das hat dann eine Wirkung wie ein dauerhaft schmerzender Zahn, der so richtig mürbe macht.

 

Hallo Schulter- und Nackenschmerz, schön, dass du da bist, sage ich müde, fühlen kann ich die Worte jedoch gar nicht.

 

Also noch mal von vorn.

Hey Schulter- und Nackenschmerz, ich bin bereit, dich zu fühlen. Ganz.

Ich atme da hinein. Auch dazu tauchen Worte auf.

„Ich kann nicht mehr, es ist mir alles zu viel.“

 

Ich fühle eine Verbindung vom Nackenschmerz zu den „traurigen Augen“. Irgendwo wabern noch weitere Sätze mit ähnlichen Aussagen um mich herum.

 

Als Nächstes spüre ich die linke Hüfte.

Alles darf jetzt da sein. Die Jesus-Energie wirkt in jedes Mini-Fraktal von mir.

 

Ich kann die unbewussten Themen der Menschen mühelos und selbstverständlich spüren, riechen, schmecken, hören, sehen und einfach wissen. Je nach dem auf welchem Sinneskanal ich sie übermittelt bekomme. Ich spüre das, was dir nicht bewusst ist, du aber in deinem Energiesystem ausstrahlst und in deinem Rucksack mit dir herumträgst.

 

Es ist so normal für mich geworden, wie das routinemäßige Zähneputzen für dich normal ist.

 

Manchmal bin ich so überlagert von dem, was ich von anderen Lebewesen empfange (ja, das funktioniert genauso bei Tieren), dass ich mich darin gar nicht mehr sehen oder spüren kann.

 

Dann frage ich mich, ist das „meins“ und erhalte ein „ja“ oder „nein“ als Antwort.

 

Meist ist es nicht mehr meins und ich habe keinen Bock, die Themen der anderen so stark zu spüren und irgendwie auch mitzutragenungefragt und unsichtbar. So verhindere ich auch, dass sie dem Prägungsprogramm oder Muster selber auf die Schliche kommen, da ich wie ein Filter oder Puffer dazwischen hänge.

 

Die Krux an der Sache ist, dass ich – wie wahrscheinlich fast alle Menschen in Deutschland - sehr früh gesetzte Traumata mit mir herumgetragen habe, die ich Zwiebelschicht für Zwiebelschicht erlösen konnte.

 

Diese sehr frühkindlich geprägten Anteile sind oftmals genau die unerlösten „inneren Kindanteile“ in uns, die sich auch ungefragt, unbewusst und selbstverständlich für die Anteile der anderen zur Verfügung stellen. Sie kennen es nicht anders als genau diese alten Muster wie Überforderung, Angst, Traurigkeit etc. z. B. der Mutter zu ertragen. Sie sind es von Anbeginn an so gewohnt gewesen.

 

In Corona Zeiten wird so viel an alten unerlösten Prägungsmustern vom Kollektiv hochgespült, dass ich sehr auf mich achten darf.

 

Immer wieder bedeutet das:

 

  • Fokus zurück zu mir nach innen nehmen.
  • Fühlen.
  • Bewusst da hinein atmen
  • Präsent mit allem Sein, was sich da zeigt
  • alle Anteile zurückholen, die sich unbewusst für andere zur Verfügung gestellt haben
  • Hilfe meiner Spirits annehmen

 

Ich spüre eine so große kollektive Müdigkeit, Überforderung, Hilflosigkeit, ein zermürbt sein, Zukunftsangst, Verzweiflung, Getrenntsein etc.

 

Es sind mir so bekannte Gefühle, die ich in Tausenden von inneren Reisen angenommen, integriert und gewandelt habe.

 

Jetzt braucht es große Achtsamkeit, mich nicht immer wieder neu damit zu identifizieren – aus alter Gewohnheit.

 

Wenn im Außen soviel los ist, dann ist es superwichtig, sehr liebevoll und achtsam mit dir selbst zu sein. Lieber kleine Schritte, back to the basics, bewusst sein mit den eigenen Gedanken und Gefühlen.

 

Und falls du mal wieder feststeckst in irgendeiner Wahrnehmung, dann erst recht.

Widme dich deinem eigenen Rucksack mit allen unbewussten Prägungsthemen und sei präsent mit der Wahrnehmung, die da gerade rausgeflutscht ist; oder widme dich dem unbewussten Muster, was du versehentlich und auch unbewusst von deinem Partner, Kunden, Kind etc. übernommen hast, weil du das eben aus alten frühkindlichen Zeiten so gewohnt bist.

 

Sammle dich ein und nimm zu dir, was zu dir gehört. Gebe zurück, was du von anderen übernommen hast.

 

seelenanteile einsammeln

Eine passende haptische Übung für dich.

 

Seelenanteile Rückholung

 

Fülle ein Glas mit Wasser und halte es in beiden Händen. Fokussiere deine Absicht auf das Wasser und sage dreimal: „Alles, was ich von anderen genommen habe, gebe ich zurück und in dieses Wasser. Bringe das Wasser dann nach draußen und gieße es in die Erde, in dem Vertrauen, das es dort in den Kreislauf des Lebens zurückgelangt. Alternativ kannst du auch die Erde der Topfpflanzen dafür nutzen.

 

Fülle das Glas Wasser erneut, fokussiere dich mit deiner Absicht auf das Wasser und sage dreimal zu dir selbst: „Alles, was von mir genommen wurde, kommt jetzt zu mir zurück“. Trinke dein Wasser in der Gewissheit, dass du all deine unbewusst verstreuten Anteile wieder einsammelt.

 

Und wenn du Hilfe brauchst, weil dir das allein gerade wie   Bömische Dörfer vorkommt, dann stehe ich als deine Seelen-Mentorin gern an deiner Seite.

 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Oder HAST DU INTERESSE HIER DRAN?


Seelenhäppchen für deinen Weg zu dir Selbst?

Inspiration, Meditation & Botschaften für soulful people

Lichtfunken News mit aktuellen Impulsen?